Top-Knoblauchlieferanten nach Land
- China
- Globaler Exportanteil: ~75–80 %
- Volumen: Über 1,5 Millionen Tonnen jährlich.
- Schlüsselregionen: Provinz Shandong (Jinxiang, bekannt als „Knoblauchhauptstadt“).
- Märkte: USA, EU, Brasilien, Südostasien, Afrika.
- Stärken: Riesige, kostengünstige und staatlich geförderte Infrastruktur.
- Kontroversen: Gelegentliche Bedenken hinsichtlich chemischer Behandlungen (Bleichmittel, Pestizide) und Antidumpingzölle in einigen Ländern.
- Spanien
- Globaler Exportanteil: ~7–10 %
- Volumen: ~200.000–250.000 Tonnen.
- Schlüsselregionen: Kastilien-La Mancha (Las Pedroñeras ist für seinen hochwertigen Knoblauch berühmt).
- Märkte: EU, USA, Lateinamerika.
- Stärken: Frischer Knoblauch in Premiumqualität, starke EU-Marke, Bio-Optionen.
- Argentinien
- Globaler Exportanteil: ~4–6 %
- Volumen: ~100.000–150.000 Tonnen.
- Schlüsselrolle: Lieferungen außerhalb der Saison auf der Nordhalbkugel (April–September).
- Märkte: Brasilien, USA, EU.
- Stärken: Gegensaisonale Ernte, violette Knoblauchsorten.
- Niederlande
- Globaler Exportanteil: ~3–5 %
- Rolle: Reexport von chinesischem und spanischem Knoblauch über den Hafen von Rotterdam.
- Märkte: EU, Afrika.
- Stärken: Logistikzentrum für die europäische Verteilung.
- Indien
- Globaler Exportanteil: ~2–3 %
- Volumen: Schnelles Wachstum, ~50.000–80.000 Tonnen.
- Schlüsselregionen: Gujarat, Madhya Pradesh.
- Märkte: Naher Osten, Südostasien, Sri Lanka.
- Stärken: Wettbewerbsfähige Preise, Nähe zu asiatischen Märkten.
- Ägypten
- Globaler Exportanteil: ~2%
- Volumen: Steigende Exporte nach Europa.
- Märkte: EU (insbesondere Italien, Spanien), Golfstaaten.
- Stärken: Kostengünstige Produktion, geografischer Zugang zu Europa.
- Mexiko
- Globaler Exportanteil: ~1–2 %
- Märkte: USA, Japan.
- Stärken: Nähe zum US-Markt, Wachstum im ökologischen Landbau.
- Vereinigte Staaten (Inlandsfokus)
- Rolle: Hauptproduzent (Gilroy-Region in Kalifornien), aber begrenzte Exporte (~1 %).
- Märkte: Kanada, Japan.
- Stärken: Hochwertiger, biologischer und spezieller Knoblauch (z. B. schwarzer Knoblauch).
Neue Lieferanten
- Vietnam: Ausweitung der Exporte in die ASEAN-Länder.
- Truthahn: Liefert frischen Knoblauch in den Nahen Osten und in die EU.
- Peru: Wachsende Bio-Knoblauchproduktion für Nischenmärkte.
Wichtige Überlegungen bei der Auswahl eines Lieferanten
- Qualität vs. Kosten: Spanischer/US-amerikanischer Knoblauch ist oft erstklassig; chinesischer Knoblauch ist preisgünstig.
- Saisonalität: Argentinien und Ägypten füllen Lücken in der Nebensaison der nördlichen Hemisphäre.
- Zertifizierungen: Achten Sie aus Sicherheits-/Ethikgründen auf Bio-, GlobalG.AP- oder Fair-Trade-Siegel.
- Handelsfragen: Prüfen Sie, ob Antidumpingzölle vorliegen (z. B. werden auf chinesischen Knoblauch in den USA und Brasilien Zölle erhoben).
Wegbringen
China dominiert die globale Knoblauchversorgung, aber regionale Akteure wie Spanien, Argentinien und Ägypten bedienen spezifische Märkte und Saisons. Wenn Sie Premiumqualität oder ethische Herkunft suchen, sollten Sie spanische, US-amerikanische oder zertifizierte Bio-Produkte in Betracht ziehen. Überprüfen Sie immer die Herkunft und Zertifizierungen auf den Etiketten!